Trotz des derzeit vorherrschendes Wetters sieht man eine Menge Menschen mit Fahrrädern durch den Schnee (inzwischen eher Schneematsch) fahren. Dabei fällt es gerade nach hohem Neuschneefall stellenweise sehr schwer, sich mit dem Rad seinen Weg durch die Folgen des Winters zu bahnen. Wäre es da nicht praktisch, wenn die Kraft, welche man zum Antrieb des Fahrrads aufwendet unterstützt oder verstärkt werden könnte? Die Lösung ist recht simpel, schließlich gibt es ein Fahrrad, welches genau diesen Effekt hat: Das Elektrofahrrad.
Hier gibt es die Unterkategorie der so genannten Pedelecs, welche zu einem Großteil auf Muskelkraft bauen und den Tritt in die Pedale nur unterstützen. So startet der Motor in der Regel nur, wenn man anfängt in die Pedale zu treten. Es gibt einige Modelle, bei denen man am Anfang eine Anfahrunterstützung von ca. 6 km/h nutzen kann, allerdings müssen Nutzer eines solchen Pedelecs theoretisch einen Mofaführerschein besitzen, wobei die Rechtslage hier noch nicht ganz klar ist. Fakt ist, dass man ein Pedelec ansonsten ohne Mofaführerschein fahren darf, wenn die Unterstützung ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h abgeschaltet wird.
Denn wie schon kurz angedeutet, ist dies das besondere bei einem Pedelec. Es wird nicht einfach nur ein Motor angeschmissen und man fährt von alleine, sondern es kann eingestellt werden, wie viel Hilfe der Motor bietet. Gerade für Senioren ist es bei der derzeitigen Wetterlage mit Sicherheit ein Segen, wenn man ein wenig Kraft durch den Motor hinzugeben kann. Einziger Nachteil ist der Akku, dessen Ladestand man immer im Auge halten sollte. Sonst gibt der Motor trotz kräftigen Tritts keine Kraft mehr weiter.
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